Dienstag, 30. September 2014

Die Sache mit dem regionalen Einkauf.... Der Metzger der Wahl!

Gott, was habe ich hier in meinem Blog schon über reginale Einkaufsmöglichkeiten gemotzt. Über Hofläden, die einen etwas vorgaukeln oder  den heimischen Buchhandel.

Man hat schneller mal rumgemotzt, als etwas gelobt. Dabei gehe ich sogar ganz gerne reginal einkaufen. Manche Dinge mag ich überhaupt nicht mehr im Disconter und Co. holen. Dazu gehört neben Fisch auch Fleisch.

Es gibt hier drei gute Metzger vor Ort, wobei ich einen "Lieblingsmetzger" habe. Ich könnte jetzt stundenlang Euch etwas vorflöten von seiner guten Qualität, das er wirklich bei heimischen Bauern das Schlachtvieh kauft und das er gar nicht soooo viel teurer ist. Bei manchen Produkten sogar den gleichen Preis fährt wie die Supermärkte.

Ich zeige Euch aber nur ein Beispiel. Speck.

Speck aus dem Discounterregal ist oft "schwammig", fast naß. Weil er zuviel Wasser erhält. Ob das jetzt an der Schweinemast direkt liegt oder man noch Wasser hinzufügt, um mehr Geld zu machen, weiß ich nicht. Geschmacklich ist er noch ganz in Ordnung, aber eben kein festes Fleisch.

Leider kann man diesen Speck auch nicht lange aufbewaren. Sobald die Verpackung geöffnet ist, muss er weg. Er schimmelt leicht.

Dabei schimmelt ordentlicher Speck nicht. Ordentlicher Speck wird hart, er trocknet aus. Vielleicht bilden sich noch weiße Salzkristalle an der Oberfläche. Klar, die Lagerung ist wichtig. Sie sollte kühl sein und vor allem: Kein Plastik. Plastikfolien sind allgemein problematisch bei Lebensmittel. Sie können nicht atmen, Bakterien freuen sich über diese Atmosphäre wie blöd und die Lebensmittel verderben schnell. Schimmel ist meistens die Folge. Deswegen sollte man Speck in Papier oder in einen Leinensäckchen verwahren. Wenn man Speck zu warm lagert, kann das Fett ranzig werden. Kühlschrank oder kalter Keller sind angebracht. Aber wenn man sich daran hält, hält der Speck ewig.

Ich habe es mal fotografiert. Der eine Speck ist ca. 4 Wochen alt und schon eingetrocknet. Schmeckt aber noch sehr gut. Ein wenig salziger natürlich durch den Wasserverlust. Ist aber noch essbar und ich habe ihn für meine Suppe verwendet.  Den linken Speck habe ich vor drei Tagen gekauft.

So sieht Qualität aus!

links ca. vier Wochen alter Speck, rechts der "Glänzende" frische Speck

so bewahrt man den Speck optimal auf. Das Säckchen kann man nach Gebrauch auch mal in die Kochwäsche geben


Ach ja: Man kann sich den natürlich auch in Scheiben etc. als Frühstückspeck schneiden lassen. (Dann trocknet der nur schneller aus).

Preis: 5,90 € das Kilo.

Lt. Internet kostet der Speck bei Aldi zwischen 3,99 (Bauchspeck) und 10,90 (Frühstücksbacon) das Kilo. Preis habe ich gegoogelt, keine Gewähr.



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