Freitag, 22. August 2014

Keine Angst vor Küchenkräutern

Für viele ist kochen mit Kräutern ein Problem. Sie wissen nicht, welche Kräuter sie für welches Essen verwenden können. Ist auch manchmal nicht einfach, besonders bei Kräutern, die einen sehr intensiven Geschmack haben. Mit zu viel Estragon kann man sich das Essen sogar verderben, während man Petersilie in Unmengen übers Essen kippen kann.

Aber wie finde ich heraus, ob das Kraut überhaupt zu meinen Essen paßt? Ich habe dafür einen einfachen Trick. Ich nehme beim abschmecken einen Löffel der Soße, Ragout etc. in den Mund während ich an den Kräutern rieche. Dann merke ich sehr schnell, ob es eine gute Idee ist, besagtes Kraut zu verwenden oder nicht.

Problem ist nur, wenn man z.B. Schweinebraten macht und diesen von Anfang an mit Kräutern einreiben möchte. Schließlich kann man nicht ein Stück von dem rohen Braten abbeisen. Da würde ich es anders machen: Ich würde mich zuerst auf die Angaben in den Rezepten verlassen und keine Experimente eingehen. Ist der Braten fertig, kann ich ja eine Scheibe mit einem anderen Kraut einreiben und probieren. Dann habe ich wenigstens nicht das ganze Essen ruiniert.

So probiere ich auch neue Kräuter schon einmal aus, von denen ich mir nicht sicher bin, zu welchen Gerichten sie schmecken könnten.


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