Donnerstag, 26. April 2012

Arme-Leute Spargel: Die #Schwarzwurzel

#Spargel spielte in meiner Kindheit überhaupt keine Rolle. Ich kann mich noch nicht einmal dran erinnern, Spargel als Kind jemals gegessen zu haben. (Wahrscheinlich wird es schon anders gewesen sein: Bestimmt hat meine Oma zu hoch-offiziellen Feiertagen auch Spargel gekocht). 

Meine Mutter mochte Spargel nie. Er war ihr zu wässrig, zu wenig Eigengeschmack, dazu noch sehr teuer und im Garten konnte man ihn auch nicht anbauen.

Bei der Schwarzwurzel sah die Welt schon ganz anders aus. Sie wuchs jedes Jahr im Garten und ich liebte dieses sehr intensive, aber auch leicht süßlich schmeckende Gemüse.

Vor einigen Jahren bekam ich übrigens einen riesigen Schock, als ich hörte, dass die Schwarzwurzel kaum bekannt wäre. Das hat sich Gott sei Dank geändert.

Heutzutage kann man die Wurzel bereits fertig im Glas kaufen. Das erspart viel Mühe mit dem Schälen (ich bin wirklich ein Schälmuffel).  Auch die Hände werden nicht schwarz.

Sollte man frische Schwarzwurzel kaufen, kann man diese genauso wie Spargel kochen und als Beilage verwenden. Aus dem Glas muss man die vorgekochten Wurzeln nur noch mit einem Stich Butter und einen Hauch Muskat aufwärmen.

1 Kommentar:

  1. Schwarzwurzel kenne ich auch, mag ich aber nicht wirklich und mit Spargel geht es mir ebenso. Zu wässrig, zu fad, ohne Eigengeschmack. Nur mit Saucen oder Schinken verzehrbar, also für mich verzichtbar.
    Viele können mich nicht verstehen, wo doch Spargel sooooo lecker ist ;-)))

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