Samstag, 18. Februar 2012

Panhas

oder auch Klappertüt ist ein typisches niederrheinisches Gericht.




Ich könnte Euch jetzt erzählen, wie ich als Kind am Schlachttag den Panhas Topf mit Wurstbrühe, Blut und Buchweizenmehl gerührt habe. Dabei immer wieder vom frischen, noch nicht festgewordenen Panhas naschte. Aber so richtig Sinn macht es nicht, dass Rezept hier präzise nieder zu schreiben. Man kommt leider nur sehr schlecht an eine der wichtigsten Zutaten heran: Das Blut. Und grauen Panhas ohne mag ich nicht. Und dieses Rumgepansche mit Blutwurst lasse ich auch sein. Das ist kein richtiger Panhas, dass ist...nix.

Also: Ab zum Metzger und guten Panhas gekauft. Woran erkennt man einen guten Panhas überhaupt? Zum einen darf er nicht mehlig schmecken. Dann hat der Metzger mit guten Zutaten gespart und die Fleischbrühe  gestreckt. Es sollten auch nicht zu viele Fettstücke drin sein.

Natürlich wird das ganze gebraten und mit einer Scheibe Brot und Rübenkraut verzehrt. Und nein, es ist wirklich nicht ekelig! (Städter ekeln sich leicht vor den natürlichsten Lebensmittel, essen aber bei Mc Donalds dann Chicken Mc Nuggets, Formfleisch und Co....)





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