Sonntag, 26. Februar 2012

Brennholz

Wer einen Kaminofen hat, braucht logerischerweise Holz.

Bevor man aber anfängt den Ofen vollzustopfen, sollte man sich über einiges bewußt werden und sich gut informieren.

Wie über die Art des verwendeten Holzes. Wir verbrennen als Beispiel kein Nadelholz. Es  hat zu viel Harz und das verrust den Kamin zu stark. Verruste Kamine sind eine Ursache für Brände. Allerdings gibt es Öfen die Nadelholz rückstandlos verbrennen. Ist wohl auch eine Glaubensfrage.

Wie überhaupt mit dem Holz. Ich kenne auch Leute, die jedes Holz außer Eiche ablehnen. Wir sind da flexibler und kaufen auch Buche und Co. dazu.  Andere (wie mein Ehemann) haben großen Spaß daran mit einem Feuchtigkeitsmeßgerät das Holz zu messen. Die Dinger gibt es für ca. 10 € im Baumarkt. Über Sinn- oder Unsinn kann man sich streiten. Nasses Holz zu verbrennen ist auf jeden Fall schlecht für den Kamin.

Holz muss deshalb auch mindestens zwei Jahre gelagert werden, sollte aber auch nicht viel länger gelagert werden. Die Brenneigenschaften verändern sich, wenn es zu lange liegt: Es brennt dann sehr heiß und sehr schnell. Was man eigentlich nicht möchte.

Wer Geld zu verschenken hat, aber es bequem mag, holt es sich wohl aus den Baumarkt. Alle anderen müssen ihr Schüttholz stapeln. Das ist zwar einige Stunden Arbeit, aber ausrechnet, wieviel man gegenüber einer Gas- oder Ölheizung spart: So einen Stundenlohn verdient man nicht so leicht in seinem normalen Job.

Vieles lässt sich detailliert im Internet nachlesen. Ansonsten unbedingt den Schornsteinfeger fragen. Am besten noch vor dem Kauf des Ofen. Er muss ihn sowieso abnehmen und hat die meisten Erfahrungswerte. Bei Verkäufern bin ich immer ein wenig vorsichtig, die erzählen mal gerne etwas, was nicht stimmt. Und schon hat man einige hundert Euro versenkt.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim stapeln!!

Kommentare:

  1. Oh jee, das kenn ich nur zu gut.
    Wir haben auch eine Heizung, die neben Gas auch mit Holz befeuert werden kann. Das heißt für uns alle paar Wochen ein paar Baumstämme hinter dem Haus zu zersägen und zu staplen. Puhh... ganz schön viel Arbeit aber was tut man nicht alles für ein warmes Zuhause. ;-)

    Ich hoffe, dass das mit dem Reisen in Zukunft wieder gehen wird.
    Liebe Grüße
    Christina

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  2. Ach herje, wir bekommen wenigstens die Baumstämme vorgesägt. Aber danke für Deine Wünsche! Mal sehen, was die Zukunft so bringt....

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