Donnerstag, 17. November 2011

Meine drei Schlawiner....

An manchen Tagen würde ich mir gerne meine drei Haustiere und meinen Mann ins Auto packen und an einer Autobahnraststelle aussetzen. Ja, meinen Mann direkt mit.

Meistens habe ich solche Anwandlungen, wenn ich nachts nicht schlafen kann, weil mich mein Wuschelkater in den großen Zeh beißt. Er hat es nicht so mit Zehen und Füßen schon gar nicht. Er versteht nicht, dass sie zu mir gehören, sondern sieht sie als "Feind" an. Solange ich meine Füße verstecke geht es.

Wenn ich dann noch zwei Stunden später von unserem roten Kater in die Nase gebissen werde, ist die schlechte Laune schon vorprogrammiert. Er möchte sein Futter haben: Mit Nachdruck.

Stehe ich dann auf, gehe ins Wohnzimmer und sehe dann unseren Hund und meinen Mann auf der Couch sitzen, geht die Laune noch ein wenig mehr in den Keller. Beide muffeln vor sich hin: Die Bauern haben die Felder frisch gegüllt und beide sind durchgestapft. Nur scheint es die beiden gar nicht zu stören. Vereint in einer Stinkewolke sitzen sie da und schauen mich irritiert an, wenn ich das Gesicht verziehe.

Natürlich gibt es eine Schleifspur von der Haustüre ins Wohnzimmer. Und die Decke auf die der Hund liegt sieht auch nicht mehr ganz frisch aus.

In diesem Moment bin ich dann soweit, alle rauszuschmeißen. Egal, ob Hund oder Mensch. Ab nach draußen. Natürlich mache ich das nicht. Ich habe sie ja lieb, zumindest meine Haustiere. Außerdem sind alle schon sehr alt, da bin ich nachsichtig geworden.







Als ich davon einer Mailbekanntschaft erzählte, war sie entsetzt. Sie schaut ja immer "Martin Rütter" und wußte genau, wie man Haustiere erzieht. Ich müsste meine Katzen nur schlagen, dann hören sie auf. Damit bewies die Dame nur folgendes: Das sie weder Haustiere, noch ein Herz besitzt. Und Martin Rütter nicht wirklich verstanden hat. 

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